„Ganz ehrlich?“ – „Die würde mich wahrscheinlich erst mal fragen, warum mein Schreibtisch aussieht wie nach einer Explosion.“ Genau das macht Suki irgendwie sympathisch. Sie wirkt nicht wie eine Figur, die einfach nur in einer Produktliste steht. Eher wie jemand, der den Laptop aufklappt, Kopfhörer aufsetzt und sagt: „Lass mich kurz fertig zeichnen.“ Verrückt? Vielleicht. Aber genau solche kleinen Geschichten entstehen oft ganz automatisch, wenn ein Design mehr Persönlichkeit als bloße Optik vermittelt. Auf omysexydoll findet man inzwischen einige Modelle, bei denen nicht das Outfit, sondern der Charakter im Kopf hängen bleibt.
„Welche würdest du wählen?“ – „Die Schönste?“ – „Nee. Die, die man sich auch nach einer Woche noch vorstellen kann.“ Genau darin unterscheiden sich viele moderne Liebespuppen. Nicht jede Figur lebt von perfekten Maßen oder auffälligen Fotos. Manche gewinnen erst auf den zweiten Blick, weil sie wie eine Romanfigur wirken, der man automatisch Eigenschaften gibt. Die 165 cm große Irontech Suki gehört für viele genau in diese Kategorie – kreativ, ruhig und mit einer Ausstrahlung, die Raum für eigene Fantasie lässt, statt alles vorzugeben.
Vielleicht ist das überhaupt der spannendste Teil an einer Real Doll: Zwei Menschen schauen sich dieselbe Figur an und erzählen zwei völlig verschiedene Geschichten darüber. Der eine sieht eine Illustratorin, die nachts an ihren Ideen arbeitet, der andere einfach ein außergewöhnlich gelungenes Design. Und genau deshalb bleibt Suki oft länger im Gedächtnis als Modelle, die auf den ersten Blick möglichst spektakulär wirken wollen.
